Gemäß Artikel 15 Absatz 5 des Verfassung Luxemburgs sondern unter anderem auch Artikel 24 der Europäische Charta der Grundrechte,
Das Wohl des Kindes ist in allen Entscheidungen, die es betreffen, vorrangig zu berücksichtigen. Jedes Kind kann seine Meinung in allen es betreffenden Fragen frei äußern. Seine Meinung wird unter Berücksichtigung seines Alters und seiner Urteilsfähigkeit berücksichtigt. Jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz, die Maßnahmen und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen und seine Entwicklung notwendig sind.
Aber wie sieht das konkret aus? Beim Forum am 17. Juni 2026 haben wir uns entschieden, den Jugendlichen das Wort vollständig zu überlassen. Sie hatten drei besonders relevante Fragen vorbereitet und sich gewissenhaft organisiert. Dennoch konnten sie nicht alle stellen: Der Dialog nahm eine andere Richtung, insbesondere aufgrund einiger Wortmeldungen von Erwachsenen, die teilweise bewusst provokant waren.
Wir haben uns entschieden, ihnen zu vertrauen und die Situation von ihnen regeln zu lassen. Sie wussten sich mit einer bemerkenswerten Kombination aus Wohlwollen, Stärke und Klarheit anzupassen.
Das Thema ist also noch lange nicht vom Tisch. Diese Erfahrung war sehr lehrreich, und wir hoffen, sie wiederholen zu können – noch besser und in einem Rahmen, der ihrer Stimme noch mehr Gehör verschafft.
Hier ist ein zusammenfassender Bericht, der ihre Perspektiven wiedergibt und sie mit denen von Erwachsenen kreuzt, die an anderen Austauschen im Rahmen des europäischen Projekts teilgenommen haben FutureEd.
Und da es darum geht, die Stimme aller zu hören, reicht ein Jugendparlament wirklich aus? Müsste man nicht noch weiter gehen und auch ein Kinderparlament in Betracht ziehen?
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Das FutureEd-Projekt ist eine Zusammenarbeit von ALLI asbl (LU), EUDEC ev (DE) und CollectiveUP (BE) und referenziert unter der Nummer 2025-1-LU01-KA210-SCH-000351850.



